Im Einsatz für Patienten

 Der Beitrag war am 18.03.17 in im Gießener Anzeiger abgedruckt. → Abrufbar im Online-Archiv

WETTENBERG (ikr). Rechtsanwältin Michaela Schneider von der Anwaltskanzlei Faßbender im Felsweg 16 in Wettenberg führt seit Kurzem auch den Titel „Fachanwältin für Medizinrecht“. Damit gibt es in der Kanzlei nun gleich zwei Fachanwältinnen mit diesem Titel, denn auch die Inhaberin, Rechtsanwältin Anita Faßbender, besitzt ihn seit 2007. „Wir betreiben Arzthaftungsrecht ausschließlich auf Patientenseite und mit Leidenschaft“ lautet das Credo der beiden Juristinnen, wobei Anita

Faßbender außerdem noch Fachanwältin für Arbeitsrecht ist und Arbeitnehmer vertritt. Das Tätigkeitsgebiet der Fachanwältinnen umfasst neben dem Arzthaftungsrecht unter anderem auch die Geltendmachung von Ansprüchen aus privaten Unfallund Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Ihre Mandanten schätzen die beiden Juristinnen, die zusammen auf mehr als 26 Jahre praktische Berufserfahrung verweisen können, als aufmerksame und sympathische Zuhörerinnen

mit weiblichem Fingerspitzengefühl, gepaart mit großem Durchsetzungsvermögen für knifflige Fälle. „Wir decken im Arzthaftungsund Personenversicherungsrecht alle Sparten ab und sind damit sehr erfolgreich“, betonen die Anwältinnen und verweisen gerne auf die Auflistung erfolgreich abgeschlossener Verfahren auf der Homepage der Anwaltskanzlei Faßbender.

Anwaltskanzlei Faßbender nun mit weiterer Fachanwältin

Der Beitrag war am 18.03.17 in der Gießener Zeitung abgedruckt.

Wettenberg. Die Anwaltskanzlei Faßbender in Wettenberg-Krofdorf ist nun eine der wenigen Kanzleien im hiesigen Raum, mit zwei Fachanwaltschaften im Medizinrecht, die ausschließlich die Patientenseite vertreten.

Seit dem 21. Februar 2017 kann sich Rechtsanwältin Michaela Schneider nun Fachanwältin für Medizinrecht nennen. Bereits seit zwei Jahren ist sie für die Kanzlei Faßbender, die sich auf Medizinund Arbeitsrecht spezialisiert hat, als Rechtsanwältin tätig. Seit über acht Jahren ist Michaela Schneider bereits als Rechtsanwältin im Bereich Medizinrecht tätig. „Das Thema ist einfach spannend, deshalb wollte ich mich gerne weiterbilden“, berichtet Schneider.

Der Weg zur Fachanwältin

Einen Lehrgang, über 60 praktische Fälle und Klausuren musste die Rechtsanwältin bearbeiten, um sich nun Fachanwältin für Medizinrecht nennen zu dürfen. Auch die Inhaberin der Anwaltskanzlei Faßbender, Anita Faßbender, selbst Fachanwältin für Medizinrecht sowie Fachanwältin für Arbeitsrecht, zeigt sich stolz: „Unsere Mandanten können nun noch umfassender vertreten werden“. Das Medizinrecht sei kein einfaches Gebiet, denn oftmals seien die Mandanten gesundheitlich angeschlagen, da sei Einfühlungsvermögen und persönliches Engagement gefragt. Ob Arzthaftungssachen, Probleme bei der privaten Unfallversicherung oder der Berufsunfähigkeitsversicherung – die Kanzlei Faßbender übernimmt ausschließlich Belange der Patientenseite. „Wir engagieren uns mit Power, um das Beste für unsere Mandanten herauszuholen“, erklärt

Anita Faßbender. In der Regel ist der Erstkontakt telefonisch. Bei einem ersten Gespräch klären dann die Fachanwälte für Medizinrecht den Sachverhalt und welche Erfolgsaussichten bestehen.

Telefon: 0641-971 74 54
Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr
Mail:

Faßbender Rechtsanwälte
Felsweg 16

35435 Wettenberg

DILL-POST berichtet vom Cortision-Fall

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Der Fall der Aßlarer Akupunktur-Ärztin, die Patienten heimlich Cortison gespritzt haben soll, beschäftigt seit Monaten die Medien. Die DILL-POST berichtete mehrfach darüber – zuletzt am 14.02.17.

Die Zeitung berichtet von 30 Anzeigen im Cortison-Fall. Zitat:

Mehrere Patienten, die bei der Aßlarer Akupunktur-Ärztin in Behandlung waren, werden von der Wettenberger Rechtsanwältin Anita Faßbender vertreten. Auch sie kritisiert die Staatsanwaltschaft, spricht von bislang „dürftigen Ermittlungsergebnissen“ und sagt: „Da müsste mehr passieren.“ Ihre Kritik im Einzelnen:

  • Erst einen Monat nach einem Durchsuchungsbeschluss sei die Aßlarer Praxis durchsucht und Patientenakten beschlagnahmt worden. „Das hat viel zu lange gedauert. Es kommt darauf an, dass schnell gearbeitet wird, sonst sind die Beweise weg“, sagt Faßbender.
  • Es seien auch nur Akten von Patienten beschlagnahmt worden, die Anzeige erstattet hatten. So lasse sich das ganze Ausmaß des Cortison-Einsatzes nicht ermitteln.
  • Üblicherweise würden sonst von Staatsanwaltschaften relativ schnell Sachverständigen-Gutachten in Auftrag gegeben. Hier nicht – obwohl es klären könne, wie die bei Akupunktur-Patienten in Urin- und Haarproben festgestellten Cortison-Konzentrationen zustande kommen; dass sie laut Faßbender nicht durch Salben oder Tinkturen, sondern nur durch Spritzen möglich sind.
  • Es habe einen anonymen Hinweis auf „seltsame Abläufe“ zwischen der Arztpraxis und der Apotheke im selben Haus gegeben, hierbei sei auch das Cortison Triamcinolon genannt worden. Laut Anwältin ist dazu noch nichts unternommen worden, keine Befragung der Apothekerin.
  • Der frühere Anwalt der Ärztin hatte einen jährlichen Verbrauch von 3400 Ampullen Cortison in der Praxis eingeräumt. Faßbender: „Diese Menge steht im Raum, aber es ist nicht ermittelt worden, wie die Ärztin daran kam, wo die Menge herkam.“
  • Eine Kollegin der Ärztin sowie Mitarbeiterinnen in der Praxis seien bis heute noch nicht als Zeugen gehört worden.

Weitere Artikel zu dem Fall:

DILL-POST vom 26.11.16
„Ärztin unter Verdacht“