Behandlungsfehler!  Was tun?

MAZWie Sie als Patient zu Ihrem Recht kommen

MAZ-Leser-Telefonaktion zum Thema „Arzthaftungsrecht“ am Donnerstag, 11. Juni von 17 bis 19 Uhr

Gießen (pm). Mehr Tote durch Behandlungsfehler als im Straßenverkehr – so lautet das Fazit einer Studie des wissenschaftlichen Institutes der AOK (Wido). Zusammenfassend könne für den Krankenhausbereich eine Größenordnung von fünf bis zehn Prozent unerwünschter Ereignisse, zwei bis vier Prozent Schäden, einem Prozent

Behandlungsfehler und 0,1 Prozent Todesfälle, die auf diese Fehler zurückgehen, angenommen werden, heißt es in der Untersuchung.

Das Wido bezieht diese Angaben auf die 19 Millionen Klinikfälle jährlich.
Rund 19.000 Fälle enden dabei tödlich. Zum Vergleich, das sind etwas fünf Mal so viele Todesfälle wie im Straßenverkehr. Seit langem diskutieren Patientenvertreter, Ärzte, Politiker und Krankenkassen wie dies verhindert werden könnte. Verbesserung der Hygienemaßnahmen, bessere Überwachung von Innovationen, mehr Spezialisierung von Kliniken, eine angstfreie Fehleraufarbeitung von Ärzten und die finanzielle und personelle Ausstattung von Kliniken um diese Aufgaben zu erfüllen, sind notwendig.

Für den betroffenen Patienten ist es bei Verdacht eines Behandlungsfehlers nicht einfach zu seinem Recht zu kommen, denn die Beweismittel hält zu hundert Prozent der Verursacher des Fehlers in der Hand.

Rufen Sie morgen von 17 bis 19 Uhr an

Unsere Expertin im Arzthaftungsrecht, Patientenanwältin mit langjähriger Erfahrung in der Regulierung von Großschäden, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Anita Faßbender steht Ihnen am morgigen Donnerstag, 11. Mai, von 17 bis 19 Uhr kostenlos für Ihre Fragen im Zusammenhang mit medizinischen Behandlungsfehlern und sonstigen Fragen zum Arzt- und Medizinrecht zur Verfügung.

Wenn  Sie nicht so lange warten wollen, können Sie natürlich jederzeit Kontakt mit Frau Faßbender aufnehmen.

Telefon 0641 / 971 74 54

Im Einsatz für Patienten

 Der Beitrag war am 18.03.17 in im Gießener Anzeiger abgedruckt. → Abrufbar im Online-Archiv

WETTENBERG (ikr). Rechtsanwältin Michaela Schneider von der Anwaltskanzlei Faßbender im Felsweg 16 in Wettenberg führt seit Kurzem auch den Titel „Fachanwältin für Medizinrecht“. Damit gibt es in der Kanzlei nun gleich zwei Fachanwältinnen mit diesem Titel, denn auch die Inhaberin, Rechtsanwältin Anita Faßbender, besitzt ihn seit 2007. „Wir betreiben Arzthaftungsrecht ausschließlich auf Patientenseite und mit Leidenschaft“ lautet das Credo der beiden Juristinnen, wobei Anita

Faßbender außerdem noch Fachanwältin für Arbeitsrecht ist und Arbeitnehmer vertritt. Das Tätigkeitsgebiet der Fachanwältinnen umfasst neben dem Arzthaftungsrecht unter anderem auch die Geltendmachung von Ansprüchen aus privaten Unfallund Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Ihre Mandanten schätzen die beiden Juristinnen, die zusammen auf mehr als 26 Jahre praktische Berufserfahrung verweisen können, als aufmerksame und sympathische Zuhörerinnen

mit weiblichem Fingerspitzengefühl, gepaart mit großem Durchsetzungsvermögen für knifflige Fälle. „Wir decken im Arzthaftungsund Personenversicherungsrecht alle Sparten ab und sind damit sehr erfolgreich“, betonen die Anwältinnen und verweisen gerne auf die Auflistung erfolgreich abgeschlossener Verfahren auf der Homepage der Anwaltskanzlei Faßbender.

DILL-POST berichtet vom Cortision-Fall

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Der Fall der Aßlarer Akupunktur-Ärztin, die Patienten heimlich Cortison gespritzt haben soll, beschäftigt seit Monaten die Medien. Die DILL-POST berichtete mehrfach darüber – zuletzt am 14.02.17.

Die Zeitung berichtet von 30 Anzeigen im Cortison-Fall. Zitat:

Mehrere Patienten, die bei der Aßlarer Akupunktur-Ärztin in Behandlung waren, werden von der Wettenberger Rechtsanwältin Anita Faßbender vertreten. Auch sie kritisiert die Staatsanwaltschaft, spricht von bislang „dürftigen Ermittlungsergebnissen“ und sagt: „Da müsste mehr passieren.“ Ihre Kritik im Einzelnen:

  • Erst einen Monat nach einem Durchsuchungsbeschluss sei die Aßlarer Praxis durchsucht und Patientenakten beschlagnahmt worden. „Das hat viel zu lange gedauert. Es kommt darauf an, dass schnell gearbeitet wird, sonst sind die Beweise weg“, sagt Faßbender.
  • Es seien auch nur Akten von Patienten beschlagnahmt worden, die Anzeige erstattet hatten. So lasse sich das ganze Ausmaß des Cortison-Einsatzes nicht ermitteln.
  • Üblicherweise würden sonst von Staatsanwaltschaften relativ schnell Sachverständigen-Gutachten in Auftrag gegeben. Hier nicht – obwohl es klären könne, wie die bei Akupunktur-Patienten in Urin- und Haarproben festgestellten Cortison-Konzentrationen zustande kommen; dass sie laut Faßbender nicht durch Salben oder Tinkturen, sondern nur durch Spritzen möglich sind.
  • Es habe einen anonymen Hinweis auf „seltsame Abläufe“ zwischen der Arztpraxis und der Apotheke im selben Haus gegeben, hierbei sei auch das Cortison Triamcinolon genannt worden. Laut Anwältin ist dazu noch nichts unternommen worden, keine Befragung der Apothekerin.
  • Der frühere Anwalt der Ärztin hatte einen jährlichen Verbrauch von 3400 Ampullen Cortison in der Praxis eingeräumt. Faßbender: „Diese Menge steht im Raum, aber es ist nicht ermittelt worden, wie die Ärztin daran kam, wo die Menge herkam.“
  • Eine Kollegin der Ärztin sowie Mitarbeiterinnen in der Praxis seien bis heute noch nicht als Zeugen gehört worden.

Weitere Artikel zu dem Fall:

DILL-POST vom 26.11.16
„Ärztin unter Verdacht“

Bei Behandlungsfehlern nicht einfach, zu seinem Recht zu kommen

MAZ-Leser-Telefonaktion zum Thema „Arzthaftungsrecht“ am vergangenen Donnerstag mit vielen Anrufen und Fragen an unsere Expertin

Artikel MAZ-Leser-Telefonatkion am 02.06.16

MAZ-Leser-Telefonaktion zum Thema Ärztepfusch am 2. Juni von 17 bis 19 Uhr

MAZBehandlungsfehler – Was tun?

Wie Sie als Patient zu Ihrem Recht kommen

Die Mittelhessische Anzeigen Zeitung MAZ veranstaltet am Donnerstag, 02.06.2016 wieder eine Telefonaktion. Wenn Sie mit dem Ergebnis einer ärztlichen Behandlung nicht zufrieden sind, einen Behandlungsfehler vermuten oder sonst Fragen zur Begutachtung und zum Schadensersatz haben, rufen Sie einfach in der Zeit von 17 bis 19 Uhr and und sprechen Sie direkt mit der Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Anita Faßbender.

Telefon 0641 / 971 74 54

Wenn  Sie nicht so lange warten wollen, können Sie natürlich jederzeit Kontakt mit Frau Faßbender aufnehmen.

MAZ-Leser-Telefonaktion zum Thema Ärztepfusch am 4. Februar von 17 bis 19 Uhr

MAZBehandlungsfehler – Was tun?

Wie Sie als Patient zu Ihrem Recht kommen

GIESSEN/WETTENBERG (red) – Laut einer Statistik der Gutachter- und Schlichtungsstelle (GuS) der Landesärztekammer Hessen hat die Zahl der bestätigten Behandlungsfehler in Hessen trotz der zum nationalen Gesundheitsziel erklärten Patientensicherheit nicht abgenom-men.

So wurden beispielsweise für das Jahr 2014 152 Behandlungsfehler bestätigt. Im Jahr zu vor waren es 126 Fälle. In sieben Fällen führte der Behandlungsfehler zum Tod des Patienten. Der MDK bestätigte bundesweit für das Jahr 2014 bei 14.700 gemeldeten Fällen knapp 3.800 Behandlungsfehler, die zu einem Schaden geführt haben. (Quelle: Ärztezeitung, 22. Mai 2015)

Besonders häufig äußerten Patienten den Verdacht auf Behandlungsfehler in der Chirurgie bei der Behandlung von Hüft- und Kniegelenkarthrosen, Unterschenkel-, Sprunggelenk- oder Oberschenkelbrüchen. Wenn man dabei zum Beispiel noch berücksichtigt, dass die GuS nur nach Aktenlage prüft und Aufklärungsrügen damit von vornherein außen vorbleiben, dürfte die Zahl der tatsächlichen Behandlungsfehler noch um einiges höher sein.

Viele Betroffene sind zudem immer noch der Ansicht, keine Chancen auf Schadensersatz wegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers zu haben nach dem Motto „ eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“.

Von den oben genannten 152 Patienten erlitten laut GuS- Statistik rund ein Drittel behandlungsfehlerbedingt einen Dauerschaden. Diese Menschen haben also eventuell dauerhaft Schmerzen, sind in der Haushaltsführung und der Berufsausübung eingeschränkt oder auf fremde Hilfe angewiesen.

Wenn Sie mit dem Ergebnis der Behandlung nicht zufrieden sind, einen Behandlungsfehler vermuten oder Fragen zur Begutachtung und zum Schadensersatz haben, rufen Sie einfach im Rahmen unserer Telefonaktion am morgigen Donnerstag, den 4. Februar, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr unter der obenstehenden Telefonnummer an und sprechen Sie direkt mit der Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Anita Faßbender.

MAZ-Telefonaktion-16-02-04